Kommt jetzt der Run auf die Kleinstädte?
Im Webtalk werden Potentiale, Herausforderungen und neue Ideen für Kleinstädte in Deutschland diskutiert.

Früher war die Auswahl an Berufsmöglichkeiten in einer Kleinstadt überschaubar: Handwerk und Einzelhandel prägten das Bild, Lehrer und Beamte traten hinzu, hin und wieder ein Kleinunternehmen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Während die einen Kleinstädte zu Schlafstätten geworden sind, florieren andernorts Familienunternehmen mit internationaler Ausstrahlung, oft Hidden Champions in ihrer Disziplin – einer breiten Öffentlichkeit eher unbekannte Größen auf dem Weltmarkt.

Die Digitale Transformation bringt – soweit ausreichend digitale Bandbreite vorhanden – neue Arbeitsformen mit sich. High-Tech zieht im Fachwerk ein. Co-Working-Spaces werden auch in Kleinstädten gegründet und vom Selbständigen bis zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern multinationaler Unternehmen genutzt. In Glauchau, Mittweida oder Großschönau beleben Kreative leerstehende Industriegebäude. Im brandenburgischen Wittenberge, im westfälischen Altena oder im nordhessischen Homberg/Efze rufen Digitalprofis aus Berlin, Hamburg oder Zürich den "Summer of Pioneers" aus, um Arbeiten und Leben in ländlichen Räumen schmackhaft zu machen. Klingt cool – aber ist es das auch? Währt die Liebe zum Kleinstadtleben länger als einen Sommer? Lassen sich High Potentials in Zeiten des Fachkräftemangels wirklich für Kleinstädte gewinnen? Und wenn ja, wie gelingt das?

Gäste:
Dr. Stephanie Arens, Leiterin Regionale Entwicklung, Südwestfalen-Agentur, Olpe
Dr. Thilo Lang, Leiter des Forschungsbereichs Multiple Geographien regionaler und lokaler Entwicklung, Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig 

EIne Anmeldung ist nicht erforderlich. Den Link zum Zoom-Meeting finden Sie direkt auf der » Webseite.