Gesellschaft am Scheideweg – unsere Verantwortung, unser Beitrag
Welche Konsequenzen ergeben sich für eine Raumplanung, die ein integratives Verhältnis zwischen Mensch und Natur anstrebt?

Im Zentrum der Tagung zum 100. Jahrestag der DASL steht die Frage nach der Verantwortung der Raumgestaltenden zu Beginn einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Transformation. Sie ist erforderlich angesichts der Auswirkungen einer Lebensweise, in welcher die Natur vorwiegend als Rohstofflieferant betrachtet wird und die auf der Extraktion von Ressourcen und dem ständigen Wachstum von Warenproduktion beruht. Die gravierenden Konsequenzen für Klima, Biodiversität, aber auch gesellschaftlichen Zusammenhang sind die sich seit Jahren überlagernden Krisen.

In Beiträgen zu vier Panels am Freitag soll zunächst eine Lagebestimmung erfolgen – auch im internationalen Kontext, in dem sich diese Transformation vollziehen muss. Dabei geht es um die Neubestimmung von Exzellenz als systemischer Kompetenz über rein fachliche Kompetenz hinaus und über die Chancen für ein an Resilienz orientiertes Handeln.

Weitere Themen in den folgenden Panels sind u.a.

  • die Entwicklung von normativen Zielen und Maßstäben auf lokaler und regionaler Ebene, denen ein Verständnis von Raumentwicklung als Teil von Kulturraumentwicklung zugrundeliegt und das „Programm“ der räumlichen Planung für die Transformation.
  • das veränderte Selbstverständnis der Disziplin über die verschiedenen Generationen hinweg.

Auf diese Fragen werden am zweiten Tag Antworten gesucht. Dann werden die Landesgruppen ihre Pionierstrategien vorstellen. Die Buchpräsentation zur Geschichte der DASL und Akademieversammlung werden die Tagung beschließen.

Die Anmeldung ist bis zum 10. September » hier möglich. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im » Programm.