Engagement als Stellschraube für Regionalentwicklung
Die Studie "Deutschlands Regionen im Vergleich" des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt die Schere in der zukunftsfähigen Regionalentwicklung in Deutschland auf: In 19 von insgesamt 96 Gebieten sieht sie einen akuten Handlungsbedarf.
Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft betont den Ansatz von „Kommunen innovativ“, neue Wege zur co-operativen, sozialen Stadtentwicklung auszubauen.

Die aktuelle Studie beleuchtet die Grundlagen der Regionalpolitik und untersucht die Entwicklung der Regionen im Bundesgebiet. Ein erstes Fazit der Studie lautet daher, dass die Regionalpolitik ihre selbst gesteckten Ziele bislang nicht erreicht hat, und zwar weder auf deutscher noch auf europäischer Ebene.

Gleichsam werden Handlungsansätze diskutiert: Ein zentrales Thema für die regionale Entwicklung ist die Finanzpolitik, da vielen strukturschwachen Kommunen aufgrund ihrer Überschuldung die nötigen Handlungsspielraume fehlen. Neben finanziellen Hilfen bieten beispielsweise auch Initiativen zur Vermeidung von Wohnungsleerstand, der Ausbau des Schienennetzes und des Breitbandinternets sowie die Stärkung der Innovationskraft Potenziale für jene Regionen, die um den wirtschaftlichen Anschluss ringen.

Ebenfalls betont die Studie die Bedeutung des lokalen bürgerschaftlichen Engagements als Stellschraube für regionale Entwicklung. Sie empfiehlt, langfristig angelegte kooperative Lösungen und Finanzierungsmodelle – wie sie in der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ erprobt werden: Etwa in den Projekten im Fokusthema » „Infrastruktur und Daseinsvorsorge“ sowie von den Projekten im Fokusthema » „Partizipation und Innovation in Reallaboren“

Die gesamte Studie kann auf der Webseite des » Instituts der deutschen Wirtschaft heruntergeladen werden.

 

Foto: Projekt Ortsinnenentwicklung