Kultur macht stark
Förderprogramm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung"
Mehr Chancengleichheit durch kulturelle Bildung
Um auch Kindern und Jugendlichen, die in einer schwierigen sozialen Situation aufwachsen, gute Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, verlängert das BMBF sein Förderprogramm. Aufbauend auf Ergebnissen der bisherigen Förderung werden zusätzliche Schwerpunkte gesetzt. Bewerbungsschluss ist der 15. November 2021.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit dem Jahr 2013 außerschulische Projekte der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche, die von Risikolagen betroffen sind und dadurch in ihren Bildungschancen beeinträchtigt werden.

Die begleitende Evaluation zeigt: Das Programm ist erfolgreich. Bundesweit entstehen Bündnisse für Bildung und das zivilgesellschaftliche Engagement wird gestärkt. Die Projekte erreichen auch Kinder und Jugendliche, die weniger Zugang zu Angeboten der kulturellen Bildung haben. Auf diese Weise werden Bildungs- und Entwicklungschancen eröffnet.

Aufbauend auf den positiven Erkenntnissen der Fördermaßnahme beabsichtigt das BMBF auch weiterhin außerschulische kulturelle Bildungsangebote in lokalen Bildungsbündnissen zu fördern. Die Angebote in » „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (2023 bis 2027) sollen weiterhin von zivilgesellschaftlichen Akteuren, gestützt durch ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement, umgesetzt werden. Zur Zielgruppe zählen Kinder und Jugendliche zwischen drei und 18 Jahren.

Um die Qualität, Reichweite und Nachhaltigkeit des Programms zu stärken, sollen darüber hinaus Weiterentwicklungen in folgenden vier Bereichen erfolgen:

  • Ausweitung der Informationsangebote für Schulen und Entwicklung von Formaten, die sich passgenau in das Ganztagsangebot an Schulen integrieren lassen
  • Mehr Angebote in ländlichen Räumen, die von ausgeprägten Risikolagen betroffen sind
  • Förderung einer nachhaltigen Vernetzung der Bündnisakteure in die Kommunen hinein
  • Förderung analoger, digitaler sowie hybrider Projekte

Auch der Wissenstransfer zwischen Programm-Akteuren und externen Fachleuten durch Angebote zu Vernetzung und Austausch sollen künftig gestärkt werden.

Antragsberechtigt sind bundesweit tätige Einrichtungen mit Erfahrungen und Kompetenzen bei der Durchführung von Projekten der außerschulischen Bildung mit Kindern und Jugendlichen, die ausschließlich im nicht-wirtschaftlichen Bereich tätig sind. Die Zuwendungsempfänger führen die Projekte nicht selbst durch. Sie sind sogenannte „Förderer“ und geben die Fördermittel des Bundes an lokale Letztzuwendungsempfänger weiter.

Das BMBF bietet zwei digitale Informationsveranstaltungen zur Förderrichtlinie am 02. und 06. September 2021, jeweils ab 9:00 Uhr an. Eine » Anmeldung per E-Mail ist erforderlich.

Interessierte reichen in der ersten Phase eine Projektskizze bis zum 15. November 2021 ein. Hier finden Sie die vorgegebene Formatvorlage für die Projektskizze ebenso wie alle weiteren » Details zum Förderprogramm.