ISDN-Auftakt
ISDN: Vor Ort gestartet
Auftakt für eine integrierte Strategie für Daseinsvorsorge und Nachhaltigkeit in ländlichen Räumen
Die Stadt Schmölln erforscht gemeinsam mit dem Wissenschaftpartner der Universität Kassel, wie sich die kommunale Resilienz für die kommenden Transformationsprozessen stärken lässt.

Das Projekt ISDN verknüpft die bisher oft alleinstehenden Herausforderungen der Daseinsvorsorge und der klimaangepassten Entwicklung. Hierfür wird das Instrument des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts hin zu einer Integrierten Strategie für Daseinsvorsorge und Nachhaltigkeit (ISDN) im kleinstädtisch-ländlichen Raum weiterentwickelt. Diese soll für Gemeinden die Ressourcen für den städtischen und den ländlichen Raum vor Ort bündeln und mit den Klimazielen sowie den infrastrukturellen Aspekten der Daseinsvorsorge verbinden.

Zum offiziellen Projektauftakt in Form eines abendlichen Salons luden am Freitag, dem 15. Oktober 2021 die Stadt Schmölln und die Projektpartner die Bürgerschaft in die Aula des Roman-Herzog-Gymnasiums Schmölln ein. Die Projektpartner der Uni Kassel - Prof. Dr. habil. Harald Kegler und Dr, Arvid Krüger - gaben einen thematischen Einblick, wofür ein gemeindlicher Zusammenhang wie Schmölln/Gößnitz stehen kann und was das alles mit dem in Mode kommenden Begriff der "Resilienz" zu tun hat. Gemeinsam ordneten sie am 15. Oktober 2021 das ISDN-Projekt in allgemeine ostdeutschen Erfahrungen mit Stadtentwicklung nach 1990 ein, die ein möglicher Gelingensfaktor für eine höhere Resilienz in den kommenden Transformationsprozessen sein können. Zusammen mit den Bürgermeistern der Städte, Sven Schrade und Wolfgang Scholz, diskutierten Sie mit den anwesenden Bürger*innen die möglichen Wege, die das Projekt gehen kann.

Eine Videodokumentation informiert - in 10 Minuten zusammengefasst - über das Projekt und die Auftaktveranstaltung vor Ort:

Vor den gesammelten Erfahrungen der kommenden Projektbearbeitung soll die ISDN als bundesweit anwendbares Instrument geschärft werden und helfen, (inter-)kommunale Nachhaltigkeitsstrategien durch raumbezogenes Agieren effizienter implementieren, z.B. für eine (inter-)kommunale klimaneutrale Wirtschaftsentwicklung. Darüber hinaus sollen die Forschungserkenntnisse dazu beitragen, das institutionell verfasste Instrument der ISEK für die Stadtentwicklung in kleinstädtisch-ländlichen Räumen methodisch fortzuentwickeln.