Brauchen Kleinstädte eine bessere politische Lobby?
Die letzte Veranstaltung der Reihe "Kleinstädte in Deutschland" fragt danach, was geschehen muss, damit Kleinstädte auf der politischen Agenda nach oben rutschen.

Kleinstädte sind ein prägendes Element der deutschen Städtelandschaft. Sie sind vielfältige Lebensmittelpunkte, Wohn- und Arbeitsorte für mehr als 24 Millionen Menschen. Trotz ihrer sozialen und wirtschaftlichen Bedeutung schwankt das Bild der Kleinstadt in der öffentlichen Debatte zwischen touristischer Fachwerk-Idylle und abgehängtem Plattenbau-Ghetto – in Sachsen ebenso wie in Bayern.

Mit der Webtalk-Reihe „Kleinstädte in Deutschland – Potenziale, Herausforderungen und neue Ideen“ will die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) dieses Bild ausloten und differenzieren. Sie will ins Gespräch kommen mit Akteuren vor Ort, mit Fachleuten und mit Menschen, für die Kleinstadt Heimat ist.

Am Donnerstag, den 7. Juni, ab 18.30 Uhr, schließt die Diskussion „Brauchen Kleinstädte eine bessere politische Lobby?“ die Reihe ab. Darin geht es um die Frage, was geschehen muss, damit Kleinstädte auf der politischen Agenda nach oben rutschen – im Bund, den Ländern  und konkret im Freistaat Sachsen. Wie müssen sich Kleinstädte weiterentwickeln, um gemeinsame Interessen und Kompetenzen zu artikulieren? Und sind die Potentiale interkommunaler Kooperation bereits ausgereizt?

Gäste:
Volkmar Vogel (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Franziska Schubert, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag, Ebersbach-Neugersdorf 
Tanja Rönck, Bürgermeisterin der Stadt Malente

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„Kleinstädte in Deutschland – Potenziale, Herausforderungen und neue Ideen“ ist eine gemeinsame Reihe im Rahmen der Pilotphase der Kleinstadtakademie. Sie ist eine Kooperation der SLpB mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) und dem Deutschen Landkreistag (DLT). Sie findet statt mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI).