KOMET: Beschluss ermöglicht Umgestaltung des Gehrener Ortskerns
"Gut alt werden in Gehren und der Region"
Eine Veranstaltung des Projekts KOMET lieferte die Basis für einen Grundsatzbeschluss des Stadtrats zur Umgestaltung des Gehrener Marstallgebäudes.

Um über das Thema "Altengerechte Wohnformen in Gehren" ins Gespräch zu kommen, trafen sich am 22. November soziale Träger, Pflegedienstleister und Projektentwickler aus der Region. Über 20 TeilnehmerInnen folgten der Einladung, darunter soziale Träger, ein privater Pflegdienstleister, Projektentwickler sowie Mitglieder des Gehrener Stadtrates. Zunächst besichtigten die TeilnehmerInnen den ehemaligen Marstall mit dem Anbau, welcher heute das Stadtmuseum beherbergt. Dieses kommunale Gebäudeensemble wurde im Rahmen einer Studienarbeit der Bauhaus-Universität als ein möglicher Standort für altengerechtes Wohnen geprüft. Nach der Begehung des Marstalls wurde im Haus der Begegnung die Veranstaltung fortgesetzt.

Anhand statistischer Zahlen wurde zunächst die Situation der Altersgruppe 65+ im Ilm-Kreis und Gehren dargestellt. Im Anschluss präsentierte ein Masterstudent der Bauhaus-Universität Weimar die Ergebnisse seiner Studienarbeit mit der Standort- und Marktanalyse für altengerechtes Wohnen im ehemaligen Marstall. Ein Teil der Präsentation umfasste die Auswertung eine Seniorenbefragung aus dem Jahr 2017, an der sich rund 40 Gehrener Seniorinnen und Senioren beteiligten. Den beiden Präsentationen folgte eine sehr offene und rege Diskussion zu altengerechten Wohn- und Pflegeangeboten in der Region sowie zum Marstallgebäude.

Das Zusammentreffen stellte insgesamt einen ersten wichtigen Schritt zur Konkretisierung der gesetzten Zielstellung dar.  Die Veranstaltung lieferte die Ausgangsbasis für den Stadtratsbeschluss zur Umgestaltung des Marstallareals, welcher den Weg für einen vielfach geäußerten Wunsch der BürgerInnen ebnet: 'Möglich­keiten für altersgerechtes Wohnen zu schaffen'.

 

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