"Hands-on" Instrumente für den kommunalen Alltag
Kommunen innovativ: Instrumente für den kommunalen Alltag
Praktische Tipps und innovative Lösungen aus der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“
In den "Kommunen innovativ" Verbundvorhaben sind zahlreiche konkrete Instrumente und Lösungen entstanden, die Städten, Gemeinden und Regionen helfen, eine zukunftsfähige kommunale Entwicklung voranzutreiben. Wir zeigen, auf welche Fragen "Kommunen innovativ" Antworten liefert.

Wie kann Daseinsvorsorge in ländlichen und strukturschwachen Regionen gesichert werden, wenn die Bevölkerung schrumpft und der Anteil älterer Menschen gleichzeitig steigt? Was braucht es, damit jüngere Menschen in diesen Regionen gehalten werden? Wie können leerstehende Gebäude aktiviert und im Zuge der Innenentwicklung neu genutzt werden? Welchen Beitrag können Kooperationen mit der Zivilgesellschaft, den Bürger*innen und der Wirtschaft in diesem Zusammenhang leisten? Mit zahlreichen konkreten Instrumenten, Methodentipps und Leitfäden liefert "Kommunen innovativ" Antworten auf vielfältige Fragen im Kontext einer zukunftsfähigen und nachhaltigen kommunalen Entwicklung.

Über 50 Instrumente sind in der Fördermaßnahme enstanden und im Abschnitt » Instrumente auf der Webseite zusammengestellt. Die folgenden Fragen und Antworten zeigen beispielhaft den Umfang des "Kommunen innovativ"-Intrumentenkoffers auf. 

Wie kann Mobilität in ländlichen Regionen gemeinschaftlich gesichert werden?
Zwei im Verbundvorhaben » iMONA entstandene Leitfäden liefern Hinweise, wie » Bürgerbusvorhaben auf den Weg gebracht und wie » Mitfahrbänke installiert werden können.

(Wann) Lohnt sich das tägliche Pendeln zum Arbeitsort?
Das Online-Tool » PendlALand, das im Verbundvorhaben » TempALand entstanden ist, bilanziert Folgewirkungen des (Fern-)Pendelns. Das Tool vergleicht Kosten- und Zeitaspekte von regelmäßigem (Fern-)Pendeln mit der Aufnahme einer Zweitwohnung in der Nähe des Arbeitsortes.

Wie können neuartige Sanitärsysteme in ländlichen Regionen leichter eingeführt werden?
Das Verbundvorhaben » NoLA erarbeitete » Organisationsstrukturen zur Etablierung Neuartiger Sanitärsysteme (NASS) und eine » Formulierungshilfe für Satzungsänderungen bei der Einführung von NASS.

Wie können Ortskerne revitalisiert, Leerstand verringert und Flächenverbrauch reduziert werden?
Kontaktmöglichkeiten für eine Vernetzung von » Leerstandsinitiativen und Innenentwicklungsoffensiven in Deutschland bietet die Recherche des Verbundvorhabens » KOMET. Zudem hängt eine erfolgreiche Innenentwicklung von einer » guten Kommunikation als auch von der Unterstützung » qualifizierter Ehrenamtlicher ab. Entsprechende Kommunikationsprinzipien und Erfolgsfaktoren für Qualifizierungsangebote liefert das Verbundvorhaben » Ortsinnentwicklung.

Wie werden Bürger*innen für koproduktive Prozesse aktiviert?
Das Verbundvorhaben » CoProGrün erprobte Methoden und Instrumente, um Bürger*innen gezielt anzusprechen und für die Mitwirkung an » Gemeinschaftsgärten zu aktivieren. Weitere » Beispielprojekte für Co-Produktion liefern Impulse für neue kooperative Ansätze in der Stadtentwicklung.

Wie sehen neue Formen der Zusammenarbeit in der Stadtentwicklung aus?
Orte für ein kreatives Zusammenwirken von kommunaler Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft sind » Labore sozialer Innovation. Das Verbundvorhaben » KoSI-Lab stellt internationale Fallstudien vor.

Wie kommt Nachhaltigkeitstransformation in den Transfer?
Ein » Leitfaden zur Gestaltung von Transferplattformen beschreibt, wie im Vorhaben » TransformBar der Aufbau der Plattform » Zukunftskommunen erfolgte.