Kommunen und Wissenschaft: Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Interview mit Michaela Bonan über transdisziplinäre Zusammenarbeit
Im Rahmen der "Kommunen innovativ"-Fachkonferenz hat fona.de mit Michaela Bonan, Verwaltungsfachangestellte in der Stadt Dortmund und Verbundkoordinatorin des Projekts „KuDeQua“, über die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Kommunen gesprochen.

In der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ sind Kommunen und Wissenschaft Partner auf Augenhöhe. Auf der Fachkonferenz in Dortmund am 18. und 19. September 2018 trafen Wissenschaft und kommunale Praxis zu einem intensiven Austausch zusammen. Fona.de sprach dort mit Michaela Bonan, Verwaltungsfachangestellte in der Stadt Dortmund und Verbundkoordinatorin des Projekts „KuDeQua“, über ihre Erfahrungswerte einer transdisziplinären Zusammenarbeit.

Diese sieht darin einen großen Mehrwert: Während die Wissenschaft wichtige Erkenntnisse aus der Forschung mitbringt und für ein hohes Maß an Seriösität, Glaubwürdigkeit und Verbindlichkeit sorgt, bringen Kommunen vor allem die notwendige Praxiserfahrung mit, wie z.B. das Wissen über den Aufbau kommunaler Strukturen oder über Entscheidungswege, die abhängig von Politik sind. In einem solchen Kontext können Kommunen eine beratende Rolle einnehmen und gleichzeitig dafür sorgen, dass sich Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf Augenhöhe begegnen können.

Besondere Herausforderungen der Zusammenarbeit liegen, so Bonan, in zeitlichen Faktoren, dem finden einer „gemeinsamen Sprache“ und der Verstetigung von Projektergebnissen. Projektlaufzeiten seien meist sehr kurz, die Annäherung der unterschiedlichen Projektpartner*innen koste Zeit und gleichzeitig müsse man es schaffen, dass die Bürgerinnen und Bürger, die Verwaltung und die Wissenschaft auch nach dem Projekt ihre Arbeit in Eigenregie fortführen und weiter vorantreiben. 

Das gesamte Interview finden sie hier: » Interview

 

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