Call for Papers für die Tagung bis 31. Januar einreichen
Zur Tagung "Multilokalität in städtischen und ländlichen Räumen - Chance oder Herausforderung?", die am 14. März in Hannover stattfindet, ruft das Institut für Umwelt zu einem Call for Papers auf.

Unter dem Titel "Multilokalität in städtischen und ländlichen Räumen - Chance oder Herausforderung" findet am 14. März 2019 eine Tagung am Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover statt. Mit der Tagung, die im Rahmen des BMBF-Projektes „TempALand – Temporäre An- und Abwesenheiten und deren Auswirkungen auf Land und Gesellschaft“ und in Kooperation mit dem Netzwerk Multilokalität stattfindet, sollen die komplexen Zusammenhänge und Entwicklungen zwischen Multilokalität in städtischen und ländlichen Räumen im inter- und transdisziplinären Austausch diskutiert werden.

Folgende Schwerpunkte sind dabei von Interesse bezüglich der Konferenzbeiträge:

» Siedlungsentwicklung, Wohnen und Mobilität
Welche spezifischen Ansprüche haben Multilokale an ihre Unterbringung? Welche Leistungen der Daseinsvorsorge sowie Infrastrukturen werden an welchen Orten und in welcher Form durch multilokal lebende Personen nachgefragt? Welche Folgen ergeben sich daraus für die Orte?

» Soziale Strukturen und Bürgerschaftliches Engagement
Wie wirken sich temporäre An- und Abwesenheiten auf die Übernahme freiwilliger Tätigkeiten aus? Welche Potenziale bieten multilokale Lebensformen für das bürgerschaftliche Engagement? Welche Auswirkungen hat Multilokalität auf die regionale Identität der Bevölkerung?

» Wirtschaft und Arbeitswelt
Welche Ansprüche haben Multilokale an die Unternehmen? Wie gehen Unternehmen mit multilokalen Arbeitskräften um? Welche Möglichkeiten bieten sich an den Orten, um Fachkräfte dauerhaft zu binden?

» Rolle von Stadt- und Regionalplanung
Wie können und wollen Kommunen handeln? Welche Steuerungsmöglichkeiten haben Stadt- und Regionalplanung?

Interessent/inn/en senden ihr Abstract (max. 200 Wörter plus Quellenangaben) bis zum 31. Januar 2019 unter Angabe der Kontaktdaten (Name, Anschrift, E-Mail, etc.) an Lena Greinke (greinke@umwelt.uni-hannover.de).