Erster globaler Überblick über traditionelle Formen der Lebensmittelproduktion in Städten
Vom 6. bis 8. Mai findet in Hannover die Konferenz "Urban Agriculture Heritage and the Shaping of Future Cities" statt.

Der Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen lädt zusammen mit der Volkswagen Stiftung zur Konferenz "Urban Agriculture Heritage" ins Schloss Herrenhausen nach Hannover ein. Vom 6. bis 8. Mai steht alles unter dem Thema "Städtisches landwirtschaftliches Erbe": Seit dem Beginn des neuen Jahrtausends ist die städtische Landwirtschaft zu einem wichtigen Instrument für die nachhaltige Planung von Städten geworden und trägt so dazu bei, die wachsenden globalen Herausforderungen der Urbanisierung und des Ressourcenschwunds zu bewältigen. Dabei wird jedoch oft vergessen, dass die städtische Landwirtschaft kein neues Gebiet ist, sondern ein Gebiet mit einer langen Geschichte und Tradition. Dennoch wird in vielen Teilen der Welt das wertvolle landwirtschaftliche Erbe immer noch vernachlässigt und sogar zerstört, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Dies ist der Ausgangspunkt für die Konferenz. Sie wird den ersten globalen Überblick über Projekte und Initiativen liefern, die sich mit traditionellen Formen der Lebensmittelproduktion in Städten befassen. ExpertInnen aus Wissenschaft, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft werden sich dem Thema der Konferenz aus verschiedenen Perspektiven nähern um ein besseres Verständnis und akademisches Bewusstsein für das landwirtschaftliche Erbe der Städte zu schaffen. Auf dieser Grundlage wird die Konferenz nach vorne schauen und neue Ansätze für Management und Forschung im Bereich der globalen städtischen Landwirtschaft erarbeiten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Konferenz.