Zusammenhalt hoch drei
Daseinsvorsorge im Rheinischen Revier

Motivation
Der Braunkohleabbau im Rheinischen Revier hatte Umsiedlungen von ganzen Ortschaften zur Folge. Jahrzehntelange Entscheidungsverfahren und Widerstände gegen Umsiedlungen haben die Daseinsvorsorge in der Region stark verändert. Eine weitere Folge: Unsicherheiten, teilweise Spaltungen in der Bevölkerung.

Ziele und Vorgehen
Gesamtziel ist die Stärkung des Zusammenhalts als Grundvoraussetzung für eine zukunftssichere Daseinsvorsorge. Dafür soll die Bevölkerung in den beteiligten Ortschaften am Transformations- und Forschungsprozess beteiligt werden. Durch Begegnungsformate und -anlässe werden analoge, digitale und moderierende Strategien zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in den Untersuchungsräumen entwickelt und innovative Forschungsmethoden erprobt.

Erwartete Ergebnisse und Transfer
Die Projektbeteiligten erarbeiten Vorschläge, wie auch unter erschwerten Bedingungen die Lebensqualität vor Ort erhalten und verbessert werden kann. Daseinsvorsorge wird als ein Ko-Produkt der Bevölkerung mit lokalen Akteurinnen und Akteuren verstanden. Empirische Ergebnisse und entwickelte Innovationen können Impulse für andere Regionen im Strukturwandel bieten.

weitere Publikationen

Michael Kolocek, Felix Leo Matzke: Die Geschichte transformativer Forschung, 2022