CarboMass
Regionale Kreislaufwirtschaft zur lokalen Wiederverwendung von Klärschlamm und Biomasse mit optimierter CO₂-Bilanzierung

In der Region Südharz trägt ein Forschungsbündnis aus sechs Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen durch regional nachhaltiges Wirtschaften in Kreisläufen zu mehr Ressourceneffizienz und regionaler Wertschöpfung in der Region bei. Das Vorhaben zielt durch technische Innovation auf die Erzeugung des Bodenersatzstoffes „CarboMass“ aus schwer verwertbarem Klärschlamm. Der Bodenersatzstoff soll zur ressourcenschonenden Rekultivierung von Berg- und Tagebauhalden genutzt werden. In enger Verzahnung zu den technischen Projektzielen werden kommunalwirtschaftliche und -rechtliche Voraussetzungen geprüft sowie die entsprechenden Kompetenzen der Partner für nachhaltige interkommunale Kooperationen aufgebaut. Das Vorhaben soll zunächst in der Pilotregion Thüringen, dann bundesländerübergreifend in Sachsen-Anhalt Wirkung entfalten.

Beteiligt am Vorhaben „Carbomass“ sind die Hochschule Nordhausen, mit den beiden zugehörigen Institutionen ThIWert (Thüringer Innovationszentrum für Wertstoffe) und IPMG (Institut für Public Management und Governance) sowie das Unternehmen Industrieabbrüche und Metallrecycling Menteroda GmbH & Co. Betriebs KG. Komplettiert wird das Bündnis durch die kommunalen Partner Landkreis Nordhausen, Landgemeinde Stadt Bleicherode sowie dem Abwasserzweckverband Bode-Wipper in Thüringen und dem Wasserverband Südharz aus Sachsen-Anhalt.