Integration in ländlichen Regionen - Teil 4
Kurzfassung:

Integration von Zugewanderten in ländlichen Kommunen ist eine herausfordernde Aufgabe, die gelingen kann, wenn verschiedene Akteure zusammenarbeiten und an einem Strang ziehen: Politik, Verwaltung, ehrenamtliche Betreuer, Wohlfahrtsverbände, Nachbarschaft, Bildungsträger, Arbeitgeber, Vereine, Kammern, Verbände und andere. All diese Akteure sind heute schon an Integrationsprozessen beteiligt. Doch nicht alle ihre Ideen können umgesetzt werden, weil es oft an Zeit neben dem Tagesgeschäft, Ressourcen oder einfach Mitstreitern fehlt.

Im Projekt „Integration Innovativ“ wurden Wege erprobt, diese Akteure zu vernetzen, um gemeinsam neue Ansätze zu entwickeln und zum Teil auch umzusetzen. Die Prozessmoderation vor Ort sollte sicherstellen, dass diese Synergien zur Entfaltung kommen können. Dafür wurden in den Praxiskommunen des Projekts kommunale Prozessbegleiterinnen in den Verwaltungen angestellt, die mit Unterstützung des Instituts für Technologie und Arbeit e.V. die Zusammenarbeit mit Praxisakteuren initiiert haben und für einen stärkeren Einzug des Themas Integration in die politische Agenda der Kommunen gesorgt haben. Auf Basis der Ergebnisse der Prozessmoderation erstellten die kommunalen Mitarbeiterinnen Roadmaps einer zukunftsfähigen Entwicklung unter Berücksichtigung der Integration von Zugewanderten.

In dieser Broschüre werden zunächst die im Projekt erarbeiteten Instrumente der Prozessmoderation vorgestellt. Anschließend werden Beispiele von Praxisprojekten aufgezeigt, die in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren während der Laufzeit von „Integration Innovativ“ entstanden sind. In dieser Broschüre werden nach jedem Abschnitt Dokumente genannt, die in der Toolbox „Integration in ländlichen Kommunen“ hinterlegt sind und als Vorlage genutzt werden können.