Neue Wege zu zukunftsfähigen Kommunen
Einladung im Namen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Fachkonferenz 2019 der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" am 11. und 12. September 2019 in der Volksparkhalle in Halle (Saale).

In der Fördermaßnahme „Kommune innovativ“ haben die Verbundprojekte vielfältige Ansätze entwickelt, die Auswirkungen des demografischen Wandels zu gestalten und damit zur „Zukunftsfähigkeit“ der Kommunen und Regionen beizutragen.

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Auf der „Kommunen innovativ“ Fachkonferenz 2019 werden die bisher vorliegenden Forschungs- und Praxisergebnisse der „Kommunen innovativ“ Verbundvorhaben vorgestellt und diskutiert. Die Fragen nach einem „Neuen Miteinander“, „Neuen Strukturen“ und „Neuem Wissen“ setzen den inhaltlichen Rahmen für drei parallel stattfindende Themenräume. In diesen erwarten Sie Schlaglichter auf Ansätze und Modelle für die Entwicklung zukunftsfähiger Kommunen und deren Diskussion und Reflexion in einem Kreis vielfältiger Teilnehmer*innen.

Ein „Marktplatz der Ergebnisse“ bietet Gelegenheit sich von der Vielfalt der Ansätze aus den Verbundvorhaben inspirieren zu lassen.

Die Veranstaltung wird zudem auch viel Raum für Dialog und Erfahrungsaustausch bieten.

Wir freuen uns darauf, Sie auf der Fachkonferenz in Halle (Saale) begrüßen zu dürfen.

Fachkonferenz 2019
der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ"

am 11. und 12. September 2019

im Volkspark, Schleifweg 8a, 06114 Halle (Saale).

 

Die Anmeldung für die Fachkonferenz finden Sie » hier. Ihre Anmeldung ist möglich bis zum 30. August 2019.

 

Programm erster Veranstaltungstag - Mittwoch 11. September 2019

12:00 Uhr     Anmeldung und Mittagsimbiss

13:00 Uhr     Begrüßung und Einführung
                     Dr. Vera Grimm, Bundesministerium für Bildung und Forschung

13.15 Uhr     Keynote: „Neue kommunale Wege zur Zukunftsfähigkeit“
                     Prof. Dr.-Ing. Stefan Siedentop, Institut für Landes- und Stadtentwicklung Dortmund (ILS)

13.45 Uhr     Diskussion mit dem Plenum

14.15 Uhr     Kaffeepause und Vernetzung
                     Geführte Marktplatztouren

15.45 Uhr     Parallele Themenräume

                    » Themenraum „Neues Miteinander“
                   Räume für neue Impulse und Verantwortungen
                   Wie lässt sich ein neues Miteinander zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kommune erreichen? » mehr...

                   » Themenraum „Neue Strukturen“
                   Neue Organisations- und Finanzierungsmodelle
                   Wie lassen sich Infrastruktur, Daseinsvorsorge und Zusammenleben finanzieren und absichern? » mehr...

                   » Themenraum „Neues Wissen“
                    Vom Datenmanagement zu Verständnis und Entscheidungen
                   Wie helfen Daten bei der nachhaltigen Entwicklung von Kommunen und Regionen? » mehr...

18.45 Uhr     Ende erster Veranstaltungstag
                     Ausklang mit Imbiss und Getränken

19:15 Uhr     Optionales Abendprogramm
                     Abendliches Halle“ - geführte Stadttouren

 

Programm zweiter Veranstaltungstag - Donnerstag, 12. September 2019

9:00 Uhr      Forsetzung der parallele Themenräume

                    » Themenraum „Neues Miteinander“
                   Räume für neue Impulse und Verantwortungen
                   Wie lässt sich ein neues Miteinander zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kommune erreichen? » mehr...

                   » Themenraum „Neue Strukturen“
                   Neue Organisations- und Finanzierungsmodelle
                   Wie lassen sich Infrastruktur, Daseinsvorsorge und Zusammenleben finanzieren und absichern? » mehr...

                   » Themenraum „Neues Wissen“
                    Vom Datenmanagement zu Verständnis und Entscheidungen
                   Wie helfen Daten bei der nachhaltigen Entwicklung von Kommunen und Regionen? » mehr...

11.45 Uhr    Kaffeepause und Vernetzung

12.15 Uhr    Abschlussdiskussion
                    Welche neuen Wege weist „Kommunen innovativ“?
                    Kurzberichte der Moderatoren aus den Themenräumen

13.15 Uhr    Resümee und Ausblick
                    Bundesministerium für Bildung und Forschung

13.30 Uhr    Mittagsimbiss und Ausklang

 

Kern der Fachkonferenz: Drei zentrale Themenräume

» Themenraum 1 „Neues Miteinander“

Räume für neue Impulse und Verantwortungen - Wie lässt sich ein neues Miteinander zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kommune erreichen?

Im Mittelpunkt des Themenraumes stehen neue Strategien für eine gemeinsame Entwicklung des Gemeinwesens. Grundgedanke ist, dass Antworten auf die Herausforderungen gegenwärtiger Veränderungsprozesse – wie der demografische Wandel – nur gemeinsam gefunden werden können. Wie kann dieses „Neue Miteinander“ gestaltet werden? Wo zeigen sich mögliche Grenzen und Überforderungen von Engagierten?
Ein Aspekt des „Neuen Miteinanders“ ist Bürgerbeteiligung. In „Kommunen innovativ“ werden unterschiedliche Formate weiterentwickelt und erprobt, aber auch begleitend evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, welche Formate in welchen Kontexten passend sind und was einen erfolgreichen Beteiligungsprozess ausmacht.
„Neues Miteinander“ zielt auch auf die Kooperation von Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ab, aus der soziale Innovationen entstehen können. Die Verbundvorhaben erproben in Reallaboren, wie auf diese Weise gemeinsam kommunale Schlüsselprobleme in kontinuierlichen Prozessen bearbeitet und neue Lösungen gefunden werden.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Modelle der Koproduktion. In „Kommunen innovativ“ wird reflektiert, ob und wie Kommunen, Zivilgesellschaft und Unternehmen gemeinsam Angebote der Daseinsvorsorge sichern und lebenswerte Orte erhalten können.

» Themenraum 2 „Neue Strukturen“

Neue Organisations- und Finanzierungsmodelle - Wie lassen sich Infrastruktur, Daseinsvorsorge und Zusammenleben in neuer Weise finanzieren und langfristig absichern?

Angesichts der Herausforderungen durch den demografischen Wandel entwickeln und erproben die Vorhaben in „Kommunen innovativ“ neue Organisationsund Finanzierungsmodelle für soziale, kulturelle und technische Angebote der Daseinsvorsorge, für Nahversorgungsund Mobilitätsangebote, aber auch zur Gestaltung lebenswerter Ortszentren.
Zum einen liegt ein Fokus der neuen tragfähigen und zukunftsweisenden Organisationsstrukturen auf der langfristigen Kooperation von öffentlicher Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Es entstehen Strukturen neuer Verantwortungen, in denen sich Akteure aus den verschiedenen Bereichen zusammenschließen, um vor Ort Versorgungslücken zu schließen und die Bedarfe zu decken.
Zum anderen setzen einige Verbundvorhaben an einer kommunenübergreifenden Kooperation an. Sie untersuchen und erproben, wie und mit welchen neuen Strukturen Siedlungsflächen und Infrastruktur künftig gemeinsam abgestimmt entwickelt werden können.
Die erarbeiteten und erprobten Lösungen und Leuchtturmprojekte beinhalten übertragbare Ansätze, mit denen die Lebensqualität gesichert und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen beigetragen werden kann.

» Themenraum 3 „Neues Wissen“

Vom Datenmanagement zu Verständnis und Entscheidungen - Wie helfen Daten bei der nachhaltigen Entwicklung von Kommunen und Regionen?

Tragfähige Strategien und Instrumente für eine nachhaltige Stadtentwicklung können nur dann entwickelt werden, wenn den Akteuren die Ausgangslage bekannt ist, Wirkungsketten verstanden und die Folgen von Handlungsoptionen abgeschätzt werden können. Daher entwickeln Kommunen und Wissenschaft in „Kommunen innovativ“ neue Ansätze zum Umgang mit Wissen und Informationen.
Sie erarbeiten und erproben Werkzeuge, um aus verschiedenen Datenquellen belastbare Informationen zu Bevölkerungsbewegungen, Wohnbauentwicklung oder der Auslastung von Infrastrukturen zu gewinnen. Dieses Wissen muss für unterschiedliche Akteurskreise passend aufbereitet werden, um ein Problembewusstsein zu schaffen und Handlungsoptionen aufzuzeigen. Erprobt werden daher auch neue Wege wie z. B. Visualisierungstechniken, um Daten und Informationen vermitteln zu können.
Um die Folgen aktueller Entscheidungen auf die künftige Entwicklung abzusehen, modellieren die Verbundvorhaben darüber hinaus Wanderungsbewegungen, verhandeln in neuen Formaten, wie Planungen und Vorhaben unterschiedlicher Akteure zusammengedacht werden können, oder entwickeln ein Bewusstsein dafür, aus erfolgreichen Modellen – z. B. eine gelingende Integration in Stadtquartieren – übertragbare Strategien abzuleiten.

 

Mehr Informationen finden Sie im angehängten Programm der Fachkonferenz.